Urlaub und Freizeit

Kenia Safari zu Fuß, im Boot und aus der Luft

Bei einer Safari denken die meisten zuerst an den Geländewagen, der langsam durch die Savanne rollt. Kenia bietet jedoch deutlich mehr Blickwinkel auf die Tierwelt. Eine Kenia Safari kann im Jeep, mit dem Fahrrad, auf dem Rücken eines Pferdes, im Boot oder zu Fuß stattfinden. Bei meinem ersten Schritt ins hohe Gras habe ich mehr auf den Boden geachtet als auf den Horizont. Jede dieser Formen verändert, was man sieht, hört und wahrnimmt.

Warum sich eine Kenia Safari nicht auf den Jeep beschränken muss

Der Jeep bleibt die Grundlage fast jeder Route. Er deckt große Strecken ab, bietet Schutz und bringt die Gäste nah an Löwen, Elefanten und Büffel heran. Aus dem Fahrzeug entsteht allerdings immer eine gewisse Distanz zum Gelände selbst.

Andere Formen der Safari heben genau diese Distanz auf. Zu Fuß oder auf dem Pferd rücken Spuren, Gerüche und Geräusche in den Vordergrund. Vom Wasser aus zeigen sich Tiere, die an Land kaum auffallen. Eine Kenia Safari gewinnt deshalb viel, wenn sie zwei oder drei dieser Perspektiven verbindet.

Auch mit dem Jeep lässt sich der Tag abwechslungsreich gestalten. Statt mittags ins Camp zurückzukehren, bleibt man bis kurz vor Sonnenuntergang in der Savanne, legt unterwegs ein kleines Picknick ein und hält zum Abschluss für den klassischen Sundowner an. Gerade in den frühen Morgenstunden und kurz vor Sonnenuntergang sind die Tiere am aktivsten.

Wandersafari und Pferd: die Savanne auf Augenhöhe

Eine geführte Wanderung lenkt den Blick auf Details. Spuren im Sand, Insekten, Pflanzen und kleinere Tiere werden plötzlich interessant. Auf meiner Wanderung blieb der Guide an einem Dunghaufen stehen, den ich glatt übersehen hätte, und las daraus ab, welche Tiere am Morgen vorbeigezogen waren. Wichtig ist, den Anweisungen des Guides jederzeit zu folgen. Dann ist man auch zu Fuß auf der sicheren Seite.

Ein Ausritt verbindet beides. Er ist schneller als eine Wanderung und bleibt trotzdem nah am Gelände.

Kenia Safari vom Wasser und aus der Luft

Auf Seen wie dem Naivasha-See lassen sich Flusspferde und Wasservögel bequem vom Boot aus beobachten. Das Tempo ist ruhig, und das Ufer zeigt sich aus einer Richtung, die vom Land aus nicht erreichbar ist.

Eine ganz andere Wirkung hat eine Fahrt mit dem Heißluftballon im Amboseli Nationalpark. Aus der Höhe werden die Wege der Herden sichtbar, und bei klarer Sicht liegt der Kilimandscharo am Horizont. Im Ballonkorb war es am frühen Morgen so still, dass nur das Fauchen des Brenners zu hören war. Afrika Safari Urlaub führt solche Aktivitäten übersichtlich auf der Website. Wer eine Kenia Safari zusammenstellt, kann sie so direkt neben die klassischen Pirschfahrten legen.

Häufige Fragen zu Safari-Aktivitäten in Kenia

Ist eine Wandersafari für ungeübte Reisende geeignet?

In vielen Fällen ja. Geführte Wanderungen sind eher ruhige Erkundungen als sportliche Touren. Länge und Gelände hängen vom jeweiligen Gebiet ab und werden vorab mit dem Guide abgestimmt.

Wann findet eine Ballonfahrt statt?

Ballonfahrten starten in der Regel kurz nach Sonnenaufgang. Zu dieser Zeit ist die Luft ruhig und die Sicht über die Ebene besonders klar.

Kann man solche Aktivitäten bei Afrika Safari Urlaub in die Route einbauen?

Ja. Die gewünschten Aktivitäten werden einfach in der Anfrage genannt. Afrika Safari Urlaub berücksichtigt sie im unverbindlichen Angebot neben Reisezielen und Unterkünften.